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Black Jack Begriffe erklärt – das Glossar von A bis Z
Blackjack-Begriffe wie Bust, Push, Soft 17 oder Verdoppeln sehen Sie in Online-Spielen bei jeder Runde, und dieses Glossar erklärt die wichtigsten Fachbegriffe beim Black Jack alphabetisch von A bis Z in ein oder zwei kurzen Sätzen. Karten, Tabellen und Zeilen der Strategietabelle zeigen direkt, was jeder Begriff am Tisch bedeutet.
- Blackjack-Begriffe A–C: von Ass bis Croupier
- Blackjack-Begriffe D–H: von Dealer bis Hausvorteil
- Blackjack-Begriffe I–P: von Jeton bis Push
- Blackjack-Begriffe R–S: von Re-Split bis Strategietabelle
- Blackjack-Begriffe T–Z: von Teilen bis Zehnerkarte
- Blackjack-Fachbegriffe im Spiel üben
01Blackjack-Begriffe A–C: von Ass bis Croupier
Hier stehen die ersten Fachbegriffe. Jeder Begriff hat eine kurze Erklärung.
- Ass – Das Ass zählt 11, solange Ihre Hand dabei nicht über 21 kommt. Sonst zählt es 1.
- Aufgeben (Surrender) – Sie geben Ihre Hand nach den ersten zwei Karten auf und bekommen die Hälfte Ihres Einsatzes zurück. Der Einsatz ist der Betrag, den Sie gesetzt haben.
- Auszahlung – Der Betrag, den Sie für eine gewonnene Hand bekommen. Eine normale gewonnene Hand zahlt 1:1, ein Blackjack zahlt 3:2, an manchen Tischen nur 6:5.
- Basisstrategie – Die rechnerisch beste Entscheidung für jede Hand gegen jede offene Karte des Dealers. Sie senkt den Hausvorteil – den Anteil jedes Einsatzes, den das Casino im Schnitt behält – unter Standardregeln auf etwa 0,62 %, beseitigt ihn aber nicht.
- Bildkarten – Bube (J), Dame (Q) und König (K). Jede Bildkarte zählt 10.
- Blackjack – Der Name des Spiels und der Name der besten Hand: ein Ass und eine Karte mit Wert 10 als erste zwei Karten. Ein bezahlter Blackjack kommt etwa einmal alle 22 Hände vor.
- Bust – Eine Hand mit mehr als 21 Punkten. Wenn Sie über 21 kommen, verlieren Sie sofort, auch wenn der Dealer danach ebenfalls über 21 kommt.
- Croupier – Ein anderes Wort für den Dealer, also die Person oder die Software, die die Karten gibt.
Das ist ein Blackjack: Ass und König als erste zwei Karten.
Der Dealer hat mehr als 21 Punkte. Er ist Bust.
Das Bild zeigt, was 10 € Einsatz bei 3:2, 6:5 und 1:1 auszahlt. Bei 6:5 steigt der Hausvorteil auf 1,98 %.
02Blackjack-Begriffe D–H: von Dealer bis Hausvorteil
- Dealer – Der Kartengeber auf der Seite des Casinos. Er spielt nach festen Regeln und zieht Karten, bis er mindestens 17 hat.
- Deck – Ein Kartenspiel mit 52 Karten. Viele Spiele mischen mehrere Decks zusammen; wie viele, steht in den Spielregeln.
- Double after Split (DAS) – Die Regel, dass Sie nach dem Teilen eines Paars eine neue Hand verdoppeln dürfen. Fehlt diese Regel, steigt der Hausvorteil um 0,14 Prozentpunkte.
- Einsatz – Der Betrag, den Sie vor dem Austeilen auf eine Hand setzen.
- Europäisches Blackjack – Der Dealer bekommt seine zweite Karte erst, wenn alle Spieler fertig sind. Bei 6 Decks, Stehen des Dealers auf Soft 17 und DAS liegt der Hausvorteil bei 0,52 %.
- Even Money – Sie haben einen Blackjack, der Dealer zeigt ein Ass, und Sie nehmen sofort 1:1. Das ist dasselbe wie eine Versicherung und hat bei 6 Decks einen Hausvorteil von 7,77 %, bezogen auf den Versicherungseinsatz.
- Gleichstand – Sie und der Dealer haben denselben Wert. Sie bekommen Ihren Einsatz zurück.
- Hand – Die Karten, die ein Spieler oder der Dealer vor sich hat, zusammen mit ihrem Gesamtwert.
- Harte Hand – Eine Hand ohne Ass oder mit einem Ass, das nur noch 1 zählen kann. Ihr Wert steht fest.
- Hausvorteil – Der Anteil jedes Einsatzes, den das Casino im Schnitt auf lange Sicht behält. Mit Basisstrategie unter Standardregeln sind das etwa 0,62 %.
Eine harte 17: kein Ass, der Wert bleibt 17.
Lesen Sie vor dem ersten Einsatz die Blackjack-Regeln des Tisches. Dort steht, wie viele Decks im Spiel sind und ob der Dealer auf Soft 17 steht.
03Blackjack-Begriffe I–P: von Jeton bis Push
- Jeton – Eine Spielmarke für den Einsatz. Online sehen Sie Jetons als farbige Felder mit einem Betrag.
- Karte ziehen – Sie nehmen eine weitere Karte. Sie dürfen so oft ziehen, bis Sie stehen bleiben oder über 21 kommen.
- Karten zählen – Eine Methode, bei der man sich merkt, welche Karten schon gegeben wurden. Online-Spiele, die eine Software gibt, mischen in der Regel nach jeder Runde neu; mehr unter Karten zählen.
- Kartenwerte – Die Karten 2 bis 10 zählen ihren Zahlenwert, Bildkarten zählen 10, das Ass zählt 11 oder 1.
- Late Surrender – Aufgeben erst, nachdem der Dealer auf Blackjack geprüft hat. Diese Regel senkt den Hausvorteil um 0,09 Prozentpunkte.
- Live-Blackjack – Ein echter Dealer gibt echte Karten, und Sie sehen das Spiel per Video. Ihre Entscheidungen treffen Sie über Schaltflächen auf dem Bildschirm.
- Mischen – Die Karten werden in eine neue, zufällige Reihenfolge gebracht. Software-Spiele mischen in der Regel vor jeder Runde neu.
- Natural – Ein anderes Wort für Blackjack: Ass und Zehnerkarte als erste zwei Karten.
- Nebenwette – Eine zusätzliche Wette neben dem normalen Einsatz, zum Beispiel 21+3 oder Perfect Pairs. Nebenwetten haben einen höheren Hausvorteil als das Hauptspiel mit Basisstrategie.
- Offene Karte des Dealers – Die Karte des Dealers, die Sie sehen können. Nach ihr richten Sie Ihre Entscheidung.
- Paar – Zwei Karten mit gleichem Wert als erste zwei Karten, zum Beispiel 8 und 8 oder König und Zehn (bei Perfect Pairs zählt der gleiche Rang). Ein Paar dürfen Sie teilen.
- Peek – Der Dealer prüft bei einem Ass oder einer Zehnerkarte seine verdeckte Karte auf Blackjack. Hat er einen Blackjack, endet die Runde sofort.
- Perfect Pairs – Eine Nebenwette darauf, dass Ihre ersten zwei Karten den gleichen Rang haben. Die Auszahlung hängt davon ab, ob die Karten auch dieselbe Farbe oder dasselbe Symbol haben.
- Push – Das englische Wort für Gleichstand.
Links Ihre Hand, rechts die offene Karte des Dealers.
| 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | A |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| P | P | P | P | P | P | P | P | P | P |
Diese Zeile gilt für die US-Standardregeln (6 Decks, Dealer zieht auf Soft 17, Dealer prüft auf Blackjack): Ein Paar aus zwei Achten teilen Sie gegen jede offene Karte von 2 bis A.
Perfect Pairs hat bei 6 Decks je nach Auszahlungstabelle einen Hausvorteil von 5,79 % bis 6,11 %.
04Blackjack-Begriffe R–S: von Re-Split bis Strategietabelle
- Re-Split – Sie teilen erneut, wenn nach dem Teilen wieder ein Paar entsteht. Wie oft, legt jedes Spiel fest; unsere Berechnung erlaubt bis zu 4 Hände.
- RNG (Zufallszahlengenerator) – Ein Programm, das bei Software-Spielen die Reihenfolge der Karten zufällig bestimmt.
- Schlitten – Der Kasten, aus dem die Karten gegeben werden. Sie sehen ihn vor allem bei Live-Blackjack.
- Soft 17 – Eine weiche Hand mit Wert 17, zum Beispiel Ass und 6. Zieht der Dealer auf Soft 17, steigt der Hausvorteil um 0,21 Prozentpunkte; mehr unter Soft 17.
- Splitten – Ein anderes Wort für Teilen.
- Standardabweichung – Ein Maß dafür, wie stark Ergebnisse schwanken. Bei Standardregeln beträgt sie für eine Hand etwa 1,16 Einsätze.
- Stehen – Sie nehmen keine weitere Karte. Ihre Hand bleibt, wie sie ist.
- Strategietabelle – Eine Tabelle mit der Basisstrategie: Zeilen für Ihre Hand, Spalten für die offene Karte des Dealers.
| 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | A |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| S | S | S | S | S | H | H | H | H | H |
Diese Zeile zeigt harte 16 nach den US-Standardregeln (6 Decks, Dealer zieht auf Soft 17, Dealer prüft auf Blackjack): Stehen gegen 2–6, Karte ziehen gegen 7–A.
Ob Ihr Tisch mit verdeckter Karte (amerikanisch) oder ohne (europäisch) spielt, steht in den Spielregeln. Die Tabelle für Ihre Regeln finden Sie unter Blackjack-Tabelle.
Halten Sie die Strategietabelle beim Üben neben dem Spiel offen. Prüfen Sie jede Entscheidung, bevor Sie klicken.
05Blackjack-Begriffe T–Z: von Teilen bis Zehnerkarte
- Teilen – Sie trennen ein Paar in zwei Hände und setzen auf die zweite Hand denselben Betrag. Jede Hand bekommt dann eine neue zweite Karte.
- Tischlimit – Der kleinste und der größte erlaubte Einsatz an einem Tisch.
- Überkaufen – Das deutsche Wort für Bust: Ihre Hand hat mehr als 21 Punkte.
- Varianz – Die Schwankung der Ergebnisse von Runde zu Runde. Über wenige Runden können Sie vorne oder hinten liegen, auf lange Sicht wirkt der Hausvorteil.
- Verdeckte Karte – Die zweite Karte des Dealers, die mit dem Bild nach unten liegt. Er dreht sie um, wenn alle Spieler fertig sind.
- Verdoppeln – Sie verdoppeln Ihren Einsatz und bekommen genau eine weitere Karte. Mit 11 gegen eine 6 bringt Verdoppeln im Schnitt +0,674 Einsätze, Karte ziehen nur +0,337.
- Versicherung – Eine Wette, wenn der Dealer ein Ass zeigt: Sie setzen bis zur Hälfte Ihres Einsatzes, und die Wette zahlt 2:1, wenn der Dealer einen Blackjack hat. Der Hausvorteil liegt bei 7,4 %; mehr unter Versicherung.
- Weiche Hand – Eine Hand mit einem Ass, das als 11 zählt. Mit der nächsten Karte kann sie nicht über 21 kommen.
- Zehnerkarte – Jede Karte mit Wert 10: 10, Bube, Dame und König. Bei 6 Decks liegt unter einem Ass des Dealers in etwa 30,9 % der Fälle eine Zehnerkarte.
- 21+3 – Eine Nebenwette auf Ihre ersten zwei Karten und die offene Karte des Dealers. Sie zahlt, wenn die drei Karten zum Beispiel einen Drilling, eine Straße oder eine Farbe bilden.
Eine weiche 17: Das Ass zählt hier 11. Mit der nächsten Karte kommen Sie nicht über 21.
21+3 hat bei 6 Decks je nach Auszahlungstabelle einen Hausvorteil von 3,24 % bis 6,07 %. Zum Vergleich: das Hauptspiel mit Basisstrategie 0,62 %.
06Blackjack-Fachbegriffe im Spiel üben
Die Begriffe merken Sie sich am schnellsten, wenn Sie sie im Spiel sehen. Im Blackjack-Simulator spielen Sie ohne Geld.
- Spielen Sie eine Runde und benennen Sie Ihre Hand: hart, weich oder Paar.
- Schauen Sie auf die offene Karte des Dealers.
- Wählen Sie: Karte ziehen, Stehen, Verdoppeln oder Teilen.
- Vergleichen Sie Ihre Wahl mit der Strategietabelle.
Sagen Sie bei jeder Hand den Begriff laut: zum Beispiel weiche 17 oder Paar aus zwei Achten. So erkennen Sie die Hände später ohne Nachdenken.
Online-Casinospiele sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterschiedlich geregelt. Hilfe und Hinweise finden Sie unter Verantwortungsvolles Spielen.
Häufige Fragen
Was bedeutet Bust beim Blackjack?
Bust heißt, dass eine Hand mehr als 21 Punkte hat. Wenn Sie über 21 kommen, verlieren Sie Ihren Einsatz sofort, egal was der Dealer danach hat.
Was ist der Unterschied zwischen harter und weicher Hand?
Eine weiche Hand enthält ein Ass, das als 11 zählt, zum Beispiel Ass und 6. Eine harte Hand hat kein Ass oder ein Ass, das nur noch 1 zählen kann.
Was heißt Push beim Blackjack?
Push ist das englische Wort für Gleichstand. Sie und der Dealer haben denselben Wert, und Sie bekommen Ihren Einsatz zurück.
Was bedeutet Soft 17?
Soft 17 ist eine weiche Hand mit Wert 17, zum Beispiel Ass und 6. In den Spielregeln steht, ob der Dealer darauf noch eine Karte zieht oder stehen bleibt.
Was ist der Hausvorteil beim Blackjack?
Der Hausvorteil ist der Anteil jedes Einsatzes, den das Casino im Schnitt behält. Mit Basisstrategie unter Standardregeln sind das etwa 0,62 %.
Woher die Zahlen kommen
Jede Zahl auf dieser Seite berechnet unser Blackjack-Programm exakt für die genannten Regeln, mit perfekter Basisstrategie. Wenn keine Regel genannt ist, gilt: 6 Decks, Dealer zieht auf Soft 17, Verdoppeln nach dem Teilen erlaubt, kein Aufgeben (Surrender), Dealer prüft auf Blackjack, Blackjack zahlt 3:2. Angaben zu ganzen Sitzungen (Schwankung, Chance, im Plus zu liegen) sind eine Näherung.